Mit der Initiative „Stopp dem Krieg auf den Straßen“ verbanden sie ihr Wissen aus der STEM-Ausbildung und der politischen Bildung, um auf eines der schwerwiegendsten gesellschaftlichen Probleme aufmerksam zu machen – die Verkehrssicherheit.
Der Anfang wurde mit einem vom Schulleitungsteam organisierten Treffen mit Vertretern der Staatsanwaltschaft und der Verkehrspolizei gemacht. In einem offenen Gespräch diskutierten die Schülerinnen und Schüler die Ursachen von Verkehrsunfällen und die Verantwortung, die junge Fahrerinnen und Fahrer tragen.
Im Rahmen der Initiative wurden unter der Leitung der Lehrerin für Geschichte und politische Bildung Vili Kalaydzhiyska zwei Projekte entwickelt. Das erste – „Die Verantwortung liegt in deinen Händen“, von Mila Petrova aus der 12. Klasse „Zh“, richtet sich an junge Fahrerinnen und Fahrer.
Die Zwölftklässler nahmen an einer interaktiven Schulung mit VR-Brillen teil, die einen Zustand nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen simulieren. In einer virtuellen Umgebung mussten sie die Verkehrssituation beobachten und als Fahrer reagieren. So konnten sie praktisch erleben, wie stark sich Koordination, Reaktionen und das Gefühl der Kontrolle über das Fahrzeug verändern.
Der zweite Teil der Schulung umfasste die Vorführung des Films „Warum ich?“, der vom Innenministerium und Hristo Poryazov geschaffen wurde. Der Film basiert auf einem realen Fall und zeigt die tragischen Folgen von Verkehrsunfällen. Nach der Vorführung führten die Schülerinnen und Schüler eine lebhafte Diskussion über die persönliche Verantwortung jedes Verkehrsteilnehmers und über die Risiken des Fahrens nach dem Konsum von Alkohol oder verbotenen Substanzen.
Das zweite Projekt – „Safe Step“, entwickelt von Atanaska Kyoseva aus der 11. Klasse „Zh“, richtet sich auf die Sicherheit von Fußgängern. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten eine Informationskampagne zu den Änderungen des Straßenverkehrsgesetzes vor, die 2025 verabschiedet wurden und das Verhalten beim Überqueren der Straße betreffen.
Als Teil des Projekts erstellten sie auch eine digitale Karte der riskanten Fußgängerüberwege im Stadtbezirk „Tsentralen“ in Plowdiw. Darüber hinaus entwickelten sie eine Idee für ein spezielles digitales Warnschild, das die Aufmerksamkeit der Fußgänger auf sich ziehen und sie daran erinnern soll, beim Überqueren weder Mobiltelefone noch Kopfhörer zu benutzen. Das animierte Modell des Schildes ist so konzipiert, dass es durch ein Solarpanel betrieben wird.
Für die Umsetzung der Idee suchten die Schülerinnen und Schüler Unterstützung beim Direktor des NTG, Nikolay Milev, der die Initiative unterstützte und sie als wichtig für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler bewertete.
Die Jugendlichen wandten sich auch an den Bürgermeister des Stadtbezirks „Tsentralen“, Georgi Stamenov. Er besuchte die Schule, um sich persönlich mit dem Projekt vertraut zu machen. Während des Treffens präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit mithilfe einer Präsentation, in der sie Kompetenzen im Umgang mit künstlicher Intelligenz und bei der Erstellung digitaler Karten demonstrierten.
Das größte Interesse weckte das animierte Modell des Warnschildes. Der Bürgermeister gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrer Initiative und erklärte seine Bereitschaft, die Umsetzung der Idee zu unterstützen. Er empfahl dem Team, die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern der PGEE zu suchen, die den Softwareteil des Projekts entwickeln könnten, und außerdem ihre Untersuchung an die Kommission für Verkehrssicherheit der Gemeinde Plowdiw zu senden.